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Mit der Rikscha durch Kreuzberg

12. April 2018 - Mobilitätshilfe mit der Rikscha. Das gibt es nur in Kreuzberg. Ab Mai machen es die BürgerGenossenschaft Südstern, das Nachbarschaftshaus Urbanstraße und unser Mobilitätshilfedienst Friedrichshain-Kreuzberg in einer gemeinsamen Kooperation möglich.

Sie haben dafür eigens eine Rikscha aus Kopenhagens berühmten Stadtteil Christiana erworben. 6500 Euro kostete das flotte Gefährt - fast soviel wie ein Kleinwagen. Das Geld kam über Fördergelder von "PS-sparen" und eigene Mittel der Träger zusammen.Dafür können unsere Partner und wir gehbehinderte oder anderweitig eingeschränkte Kreuzberger jetzt z.B. zügig zum Arzt oder zur Erholung in den nächstgelegenen Park bringen.

Die Rikscha ist übrigens voll verkehrstüchtig und für die Straße zugelassen. Sie hat aber einen entscheidenden Vorteil: Ist die Straße verstopft, kann sie auch den Radweg nutzen. Ein zugstarker Elektromotor verhindert dabei, dass sich die zuvor geschulten "Piloten" der Rikscha vollkommen verausgaben.

Ob die Rikscha ein Kreuzberger Phänomen ist oder auf andere Bezirke übertragen werden kann? Beim gestrigen Pressetermin konnte oder wollte keiner der Anwesenden diese Frage beantworten. In einem Punkt waren sich aber alle einig: Dass sie nach Kreuzberg passt.

12. April 2018 11:18 Uhr. Alter: 67 Tage