»ars vivendi« - offizielle Eröffnung
Nachdem im April 2009 die Psychiatrische Tagesstätte, die Kontakt- und Beratungsstelle und die Kreativwerkstatt unter dem neuen Namen »ars vivendi« die neuen großzügigen Räume in der Malteserstraße 160 in Marienfelde bezogen haben, wurde am 2. Oktober die offizielle Eröffnung gefeiert.
Nahezu 100 Gäste folgten der Einladung: VertreterInnen des Bezirks, FreundInnen der Behindertenhilfe, Vertreter der Einrichtungen der Behindertenhilfe, VertreterInnen des DRK Kreisverbands Berlin Steglitz-Zehlendorf e.V., NachbarInnen und natürlich viele unserer NutzerInnen und KlientInnen der Einrichtung. Alle unterstrichen mit ihrem Besuch und den Glückwünschen den bedeutungsvollen Neustart.
Das Fest wurde eröffnet durch eine herzliche Begrüßungsrede und eine Ansprache des Geschäftsführers Reiner Krüger, in der er das neue Konzept von »ars vivendi« hervorhob und den Bezirk zur Korrektur seiner unangemessenen Haltung gegenüber »ars vivendi« aufforderte.
Die rege Teilnahme der Besucherinnen und Besucher aus dem Kreis der Zielgruppe machte deutlich, wie gut deren Anbindung an den neuen Standort gelungen ist und sie die Angebote und Leistungen in gleicher und verbesserter Qualität hier in Anspruch nehmen. Aus Sicht von Reiner Krüger eine gute Gelegenheit für die Vertreter des Bezirksamtes sich vor Ort davon überzeugen zu können, damit die sehr gute Arbeit auch von diesen wieder Unterstützung erfährt und die Akzeptanz des Standortes durch die Zielgruppe honoriert wird. Durch die neuen offenen Angebote und Möglichkeiten soll »ars vivendi« auch ein Haus im Kiez werden, das für alle Menschen im Stadtteil attraktiv und nutzbar sein wird. Damit dies schnell und unbürokratisch weiter umgesetzt werden kann, konnte Reiner Krüger eine Spendenzusage von 7.000 Euro übermitteln, die ihm von den Firmen Büro Vierhaus, Bau-Ingenieurbüro Gnebner,
Text & Gestaltung Werbeagentur, Tischlerei Blume, Dasso-Bau, GCS-newmedia und Familie Loth projektbezogen übergeben worden ist.
Dieses starke Unterstützungssignal wurde mit viel Beifall quittiert und bot die Gelegenheit mit einem Glas (alkoholfreien) Sekt anzustoßen – das Fest war eröffnet!
Bei den anschließenden Führungen durch die neuen Räumlichkeiten wurden die Betreuungs- und Fördermöglichkeiten vorgestellt, die nunmehr in bisher nicht möglicher räumlicher Qualität angeboten werden können. Auf besonderes Interesse stieß der arbeitstherapeutische Bereich mit seiner Kreativwerkstatt. Anschaulich wurden die Arbeitsschritte bei der handwerklichen Erstellung von Webschals und Schmuck an den Arbeitstischen aufgezeigt. Die kunsthandwerklichen Produkte wurden dekorativ präsentiert und zum Verkauf angeboten.
Die inhaltliche Darstellung der unterschiedlichen Bereiche und Angebote von »ars vivendi« wurden ergänzt über die neu erstellten Plakate und Kommunikationsmittel. Die Bildschirmpräsentation zeigte die umfangreichen baulichen Veränderungen des Gebäudes, von ersten Abrissarbeiten bis hin zur aktuellen Raumgestaltung.
Ein weiterer Anziehungspunkt war die Foto-Aktion, die eine Idee und ein kostenloser Service der Agentur Text und Gestaltung war. Gleich zum Mitnehmen wurden auf Wunsch Erinnerungsfotos für die Gäste gefertigt. An dieser Aktion hatten alle viel Spaß.
Das Jazz-Trio Snatch, die in hervorragender Weise mal dezent und im Hintergrund, aber auch mal konzertant aufspielten, sorgten in hervorragender Weise für die musikalische Umrahmung des Festes.
Markus Klein, »ars vivendi«
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